Überparteilicher Schulterschluss gegen die Chaos-Initiative

Grüne, SP, GLP, EVP, Mitte und FDP haben am Samstag in Aarau gemeinsam gegen die Chaos-Initiative mobilisiert. Die Parteien warnen vor den weitreichenden Folgen der Vorlage und setzen ein deutliches Zeichen für ein Nein am 14. Juni.

Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Parteien informierten an einer gemeinsamen Standaktion die Bevölkerung über die Auswirkungen der Chaos-Initiative und suchten das direkte Gespräch. Die breite Allianz unterstreicht: Die Initiative bietet keine Lösungen, sondern verschärft bestehende Probleme.

Standaktion am 23.05.2026

Mehr Engpässe im Alltag und Gefahr für Bilateralen Weg
Die Initiative verlangt einen starren Bevölkerungsdeckel und würde bereits ab 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einschneidende Massnahmen auslösen. Damit droht sich der Fachkräftemangel in zentralen Bereichen wie Gesundheitswesen, Gewerbe oder Gastronomie weiter zu verschärfen. Dies hat konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung: Es drohen längeren Wartezeiten und eine schlechtere Versorgung.
Eine Annahme der Initiative setzt zudem den bilateralen Weg mit der EU sowie die Zusammenarbeit im Rahmen von Schengen und Dublin aufs Spiel. Damit sind zentrale Grundlagen für Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der Schweiz in Gefahr.


Nein am 14. Juni
Die Parteien rufen die Stimmberechtigten dazu auf, am 14. Juni ein klares Nein zur Chaos-Initiative einzulegen – für eine funktionierende Wirtschaft, eine verlässliche Versorgung, den Schutz unserer Arbeitsplätze und stabile Beziehungen zu Europa.

Kontakte für Rückfragen:

  • Nicola Sollberger, Co-Präsident FDP Aarau
  • Piera Bradanini, Vize-Präsidentin Mitte Aarau
  • Therese Dietiker, Präsidentin EVP Aarau
  • Evelin Meier, Co-Bezirkspräsidentin GLP Aargau
  • Stefan Messerli, Vorstand SP Aarau
  • Rishoth Selvathayalan, Präsident Grüne Aarau